Daniel Kehlmann (* 13. Januar 1975 in München) ist ein deutsch-österreichischer[1] Schriftsteller. Sein Roman Die Vermessung der Welt (2005) über das Leben von Carl Friedrich Gauß und Alexander von Humboldt wurde ein internationaler Erfolg und im Jahr 2012 verfilmt. Auch spätere Romane wie Ruhm (2009), F (2013) und Tyll (2017) wurden zu Bestsellern.
Kehlmann ist der Sohn der deutschen Schauspielerin Dagmar Mettler und des österreichischen Regisseurs Michael Kehlmann. Sein Großvater war der österreichische Schriftsteller Eduard Kehlmann, der in Wien lebte. Dorthin zog die Familie 1981, da sein Vater, der dort geboren wurde, zuvor beruflich zwischen Österreich und Deutschland pendelte. In Wien machte Kehlmann am Kollegium Kalksburg seinen Schulabschluss; anschließend studierte er Philosophie und Germanistik. Sein Studium schloss er mit einer Diplomarbeit über Friedrich Schillers Theorie der Entfremdung ab.[2] Eine Dissertation über das Erhabene bei Immanuel Kant brach er nach ersten schriftstellerischen Erfolgen ab.[3] Im Jahr 2003 gelang ihm mit seinem fünften Buch Ich und Kaminski der internationale Durchbruch.[4] Sein 2005 erschienener Roman Die Vermessung der Welt wurde zu einem der größten Erfolge der deutschen Nachkriegszeit.
Quelle: Wikipedia